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loslassen

Loslassen #1 – der Unterschied zwischen Loslassen und Aufgeben

Loslassen. Puhhh, ein RIESENTHEMA. Vor allem auch mein Thema gerade. Eigentlich schon immer, aber nun beschäftige ich mich damit. Im Kleinen gelingt es mir mittlerweile sehr gut, aber die großen Themen spielen noch nicht mit. Selbst wenn ich weiß, wie gut es tut, wie herrlich erleichternd es ist, die Vorstellung, den Wunsch, den Menschen loszulassen – meine Seele kann das nicht und will es auch nicht. Ziemlich trotzig die Gute, manchmal. Oder ist es der Kopf… Aber es geht! Loslassen geht! Und noch eine gute Nachricht: es lohnt sich wirklich, sich damit zu beschäftigen, zu üben, sich mit seinem Innersten zu verbinden, denn: wir brauchen diese Fähigkeit ein Leben lang. Genau, das war die gute Nachricht! Denn wenn es nichts gibt, was wir wieder loslassen müssten, würden wir uns auch an nichts binden. So richtig mit Haut und Haaren Dinge erleben, sich verlieben, Träume haben. Ich will so zumindest leben.  Das Thema LOSLASSEN wird also immer wieder auf meinem Blog auftauchen. In kleinen Häppchen. Damit du auch mitarbeiten kannst, wenn du möchtest. Wenn du also …

Wünsche Wünsche Wünsche

Wie dir das Universum helfen kann, deine Wünsche zu erfüllen! Hähh, wer?

Kennst du Menschen, die das Glück scheinbar gepachtet haben und denen deswegen die Sonne aus… na du weisst schon? Alles was sie sich wünschen geht irgendwie in Erfüllung. Das ist zumindest dein Eindruck. Ich gehöre (noch) nicht zu diesen Menschen. Leider. Meine Zeit kommt bestimmt noch… ja, ganz bestimmt. Hhmmpf…. Zur Einstimmung eine kleine, wahre Geschichte: Irgendwann kam meine Schwester mit dem Universum um die Ecke. Keine Ahnung wo und wie sie Bekanntschaft gemacht haben. Jedenfalls war es nun irgendwie da und begleitete sie. Glück für den, der mit ihr in diesen Momenten zusammen ist.  Sie richtet ihre Wünsche fortan ans Universum. Hier sei nochmal kurz erwähnt: Wir sind keine abgedrehten Spiritanten (dies ist liebevoll gemeint). Na gut, abgedreht vielleicht, aber eher nordisch realistisch. Wir wissen, dass keiner das Wasser klaut (Ebbe) und dem Wetter ist es auch ziemlich wurscht, ob du deinen Teller aufgegessen hast. Aber … Nur zu oft habe ich es erlebt, dass meine Schwester einen Wunsch ans Universum schickte, laut ausgesprochen. Liebes Universum, bitte gib uns einen Parkplatz direkt vor der Tür. …

Komfortzone

Eingemummelt in der Komfortzone? Warum du selbst gesteckte Grenzen regelmäßig überprüfen solltest

Wenn man etliche schlechte Erfahrungen in bestimmten Situationen gemacht hat, die Hochsensibilität oder psychische Erkrankungen wie z.b. eine Angsterkrankung immer wieder quer schießen, gehen viele Dinge einfach nicht mehr so locker flockig wie man es vielleicht als Kind noch erlebt hat. Die Komfortzone schrumpft. Immer mehr Situationen werden gemieden, weil die Befürchtungen „es wieder nicht durchzustehen“ einfach zu groß und zu laut geworden sind. Doch regelmäßige check-ups dieser Grenzen lohnen sich. Denn vielleicht geht es ja doch (wieder)!    Nichts ist für immer! Ein Satz der uns durchaus auch traurig stimmen könnte. Aber in diesem Fall ist er unser Anker. Wir können uns daran festhalten. Wir können hoffen. Wir können selbst die blödesten, anstrengensten, furchtbarsten Momente aushalten mit der Hoffnung, dass es irgendwann besser wird. Und das wird es. Auch eine Komfortzone muss nicht für immer die gleiche Größe, Form und Grenze haben. Wir entwickeln uns, wir lernen, wir leben. Wenn wir es zulassen, entwickelt sich unsere Komfortzone mit uns.  Wenn aber alles außerhalb dieser Komfortzone schwierig bis absolut unmöglich ist, ist es doch nur verständlich, dass …

Körper

Danke deinem Körper! Er hat es verdient

Stressreaktionen, (chronische) Schmerzen, Unverträglichkeiten….du kennst viele Gründe sauer auf deinen Körper zu sein. Ihn dafür zu kritisieren, dass er nicht das für dich tut, was du von ihm verlangst. Oder dafür, dass er Dinge tut, die du ganz sicher nicht verlangt hast, im Gegenteil, bitte nicht haben willst. Nie (wieder)! Es ist kräftezehrend, leidvoll und bestimmt auch oft frustrierend, wenn der Körper „Probleme macht“. Mein Körper will bei jeder Party dabei sein. Sobald irgendetwas ansteht, was mir (in meinem Kopf) Stress bereitet, ist mein Körper am Start. Jeah, let´s go, let´s fetz! Entweder feiert er, weil endlich mal was los ist oder er hat auch Angst und protestiert, egal. Die Reaktionen kommen an. Flaues Gefühl im Magen, Klo, nicht Klo, allgemein zittrig….Und ich frage ihn: Wieso tust du das??? Der Geist ist willig, aber der Körper schwach. Zumindest auf den ersten Blick. Denn wenn man genau hinschaut, ist es wohl meistens andersrum.  Mein Körper, mein Diener Ob man nun mit seinem Körper arbeitet oder eigentlich nur die zwei Pobacken zum Sitzen braucht: er soll funktionieren. …

Glück

Das große Glück! Versuchs doch mal mit dem kleinen

Junge, junge… what a day…Feierabend! Du sitzt endlich am Abendbrottisch. Puh, erstmal durchatmen. Abschalten…. Von wegen! Als erstes kommen dir nochmal genau die Dinge in den Kopf, die heute nicht gut gelaufen sind. Die dir ein schlechtes Gefühl gegeben haben, die anstrengend waren. Und alle Menschen, die dir heute blöd gekommen sind, sitzen so nun auch mit am Tisch und die schlechte Energie liegt auf dem Teller. Und wenn du Familie hast, haben sie auch zum Glück gleich alle was davon…Guten Appetit. Leider bleiben oft die negativen Erlebnisse länger und präsenter, Schönes wird schnell vergessen oder sogar ganz übersehen. Leider! Ich habe eine zauberhafte, kleine Geschichte für dich, die dich inspirieren soll, deine Augen und dein Herz für das kleine, große Glück offen zu halten.  Der italienische Conte In Italien kursiert die Geschichte von einem Grafen, der sehr alt wurde, weil er ein Lebensgenießer par excellence war. Niemals verließ er das Haus, ohne sich zuvor eine Handvoll Bohnen einzustecken. Er tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen. Er nahm sie mit, um so …

Abgrenzen

ABgrenzen nicht AUSgrenzen – was (hoch)sensible Menschen beachten sollten

Valentinstag! Juchuuuu, Herzen überall Herzen. Ich steh ja auf Herzen, wie du weißt, und heute darf man sich ganz offiziell dazu bekennen.  Ich möchte dich heute dazu ermutigen, dein Herz und deine Arme offen zu halten. Offen für Menschen, die dich gern haben, die dich lieben, die dich (unter)stützen wollen.  Halt – bevor du traurig weg klickst! Dies gilt für jede Art von Beziehungen. Liebesbeziehungen, Freundschaften, Beziehungen zu deinen Familienmitgliedern, Beziehung zu dir selbst. Abgrenzung Ein großes Thema, mit dem sich hochsensible Menschen beschäftigen (müssen). Die Fähigkeit Nein zu sagen, die Fähigkeit schwierige Situationen richtig einzuschätzen und dementsprechend zu handeln. Im Grunde geht es darum, sich vor Informations- und Reizüberflutung zu schützen und Grenzen zu setzen. Denn wir nehmen alles auf, immer…die Filter, ja die Filter…wo sind sie bloß? Dies ist ein stets andauernder Prozess. Immer wieder aufs Neue abwägen, das schlechte Gewissen einfach mal schreien lassen, genau spüren, wieviel Kraft wir noch haben, den Wasserstand des wenn-ich-überlaufe-kannst-du-was-erleben Eimers regelmäßig überprüfen, und dann noch die vier großen Buchstaben sagen: NEIN. Na, kannst du´s schon? Ein lockerflockiges, …

Selbstoptimierung

Selbstoptimierung! Diese Fragen solltest du dir stellen

Selbstoptimierung! Über dieses Thema, die guten und schlechten Seiten daran, kann ich tagelang und kilometerlang schreiben. Weil es eben in unserer Zeit ein riesiges, vielfältiges Thema ist – auch für hochsensible Menschen. Ich möchte dich aber heute dazu ermutigen, zwischendurch einmal anzuhalten. Wirf den Anker, schau dich um. Wo bin ich, wie gehts mir, wo will ich hin? Spätestens seitdem du einen Namen für das gefunden hast, was du schon lange gefühlt hast – Hochsensibilität – hast du dich sicherlich viel mit diesem Thema beschäftigt. Du hast Situationen genau analysiert, dich und dein Verhalten sehr genau beobachtet und bestimmt auch viel an dir gearbeitet. Vielleicht hast du überlegt, was dir gut tun wird, ob Sport nun endlich zu einer Stressabbau-Routine werden muss, welche Entspannungsübungen helfen werden, wie du deine Wohnung „reizarmer“ gestaltest, ob Job und Stadt gewechselt werden sollten. Kurzum: du versuchst zu optimieren. Dich und dein Leben. Das Schöne ist, in diesem Punkt kannst du ganz sicher Verständnis von den meisten Menschen erwarten, hochsensibel or not! Denn wir alle versuchen uns doch täglich zu …

entscheidung

Du MUSST nichts. Du hast eine Wahl! So geht´s

(Hochsensible) Menschen müssen eine ganze Menge… Ich bin ein freiheitsliebender Mensch. Und ich meine nicht die ich-spaziere-in-die-große-weite-Welt Freiheit, sondern vor allem meine eigene kleine Freiheit. Ich möchte selbstbestimmt sein. Mit einer bestimmten Art von Druck möchte ich nicht umgehen (vor einiger Zeit hätte ich gesagt: „kann ich nicht umgehen“. Aber das stimmt nicht, ich kann schon, ich möchte es nur nicht) Allerdings kommt der Druck auch oft von mir, aus mir, an mich gerichtet.  Ich MUSS dies und das und ach ja, das auch noch…. Kennst du? Check! MUSS. Ein kleines Wörtchen, wunderbar eingegliedert in dem normalen deutschen Sprachwahnsinn. Täglich tausendfach benutzt. Fast unbemerkt. Man sagt das eben so. Wer ist eigentlich „man“? Aber mit jedem MUSS fällt ein kleiner Tropfen in den wenn-ich-voll-bin-und-überlaufe-kannst-du-was-erleben Eimer. Als hochsensibler Mensch sind viele Dinge ohnehin schon sehr anstrengend, kraftraubend, beängstigend. Wir MÜSSEN einfach viel aushalten.  Ich muss… was sagen wir uns denn eigentlich damit? Wir bauen Druck auf. Wenn ich das nicht mache, dann…. Noch mehr Druck, denn die negativen Konsequenzen stehen schon vor der Tür. In Anzug. Wenn dein …

Darf man das? Frei aus dem Bauch

Wer ist eigentlich dieser MAN, von dem alle sprechen?

Das darf MAN nicht Das macht MAN nicht Das sagt MAN nicht Achso, ja ähm…na gut, dann…!  Wer ist bloß dieser MAN und was will er von uns? Ich sehe ein, dass es durchaus sinnvoll ist, als Kind mit gewissen Regeln aufzuwachsen. In einem antiautoritären Haushalt wär ich wohl komplett durchgedreht. Aber irgendwann ist man (dies ist ein anderer man…) ja nunmal kein Kind mehr. Ja ich weiß, doof was?! Einige Dinge ändern sich dann eben. Es wird einem irgendwann bewusst, dass es keinen Weihnachtsmann gibt und eben auch keinen MAN mehr. Mit einer, im besten Fall, geglückten Erziehung, können wir schon ganz alleine entscheiden, welches Verhalten in welchen Situationen angebracht ist. Wir handeln aus Respekt, aus Liebe, aus Anstand, aus Vertrauen, aus Feingefühl, aus eigenem Anspruch…dass MAN das auch tut, ist wunderbar, aber irgendwie eben auch ziemlich egal! Bei meinem Spaziergang heute hat MAN leider auch meine Gedanken erobert. Aber nur kurz, ich schwöre! In einer schönen, kleinen Straße an der Spree – der Ausblick ist also ganz gut, denn Wasser ist immer gut …

Denkzettel Post it Positive Botschaften

Verpass dir einen Denkzettel – with LOVE

Post-it? Ja klar: Butter, Käse, Klopapier oder Schneckenhaus – concha de caracol. Mach´s mal anders! Was ist dein erster Gedanke, wenn du morgens in den Spiegel schaust? Guten Morgen to meeeeee! Ich bin schön! Ich werde wieder einen tollen Tag verbringen, weil ich stark und selbstbewusst bin. Love you, mmwah! Schön wärs, was? Aber wieso eigentlich nicht! Wenn du Herz und Hirn schon morgens mit negativen Gedanken fütterst, kann das ja nichts werden. Besonders wenn sich diese Gedanken gegen dich selbst richten. Ich spreche leider aus Erfahrung. Eigentlich doch ganz schön doof, oder? Denn es geht doch hier um dich! Warum in aller Welt solltest du gegen dich sein, dich hässlich, unfähig und doof finden? Nein, damit muss endgültig Schluss sein! Post it with love! Hilf den positiven Gedanken ein bisschen auf die Sprünge, denn sie haben unglaublich viel Kraft. Schnapp dir einen schönen Klebezettel (das Auge liest mit) und nimm dir ein paar Minuten Zeit, um deine persönliche Aussage zu finden. Was steht drauf Wichtig ist natürlich, dass die Aussage zu dir und deiner momentanen …