Autor: Marlene

feinfühlen, Motivation

Für wen tust du das? Die beste Motivation bist du selbst!

Hast du dich auch schon mal gefragt: Warum mach ich das hier eigentlich? Für wen vor allem? Es gibt so viele Dinge in so vielen Situationen und Beziehungskonstellationen, die wir ausschließlich FÜR ANDERE tun. Das ist ok. Manchmal. Mit Grund. Auch mal ohne Grund. Gibt ja auch immer ordentlich Applaus, weil: sich selbstlos für andere den Arsch aufzureißen, macht ja mächtig was her. Applaus gibts allerdings nun meist trotzdem nicht. Für andere was tun, was wir sonst nicht tun würden? Klar. Aber bewusst! Denn wenn wir gar nicht realisieren, dass wir eigentlich nichts tun, weil wir selbst es so wollen, oder was wir wollen, verlieren wir uns! Heimlich… weil wir es oft erst dann merken, wenn nichts mehr da ist, in uns und unserer Kraft, was wir geben können! Anderen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen, da zu sein, wann man gebraucht wird – all das meine ich nicht. Diese Dinge gehören, so finde ich zumindest, zu wertvollen, schönen zwischenmenschlichen Beziehungen. Geben – Annehmen. Dauerhaft über unsere eigenen emotionalen und körperlichen Kraftgrenzen zu gehen, sollten wir …

perspektivwechsel, hochsensibel

Perspektivwechsel für mehr Selbstliebe

Mach deine Schwächen zu deinen Stärken! Das haben wir alle schonmal gehört. Es gibt sogar Kurse dazu, wie man im Bewerbungsgespräch die typischen Fragen nach den Stärken und Schwächen – ist das tatsächlich immer noch so? – überzeugend beantwortet. Dabei ist selbstverständlich entscheidend, dass sich auch hinter den Schwächen des Bewerbers Eigenschaften verstecken, die für das Unternehmen gewinnbringend sein werden.  Das wichtigste Unternehmen bist aber du selbst! Und um das erfolgreich zu leiten, hilft es nicht, wenn du dir in einem Kurs für 500 Euro Stärken kaufst, die du nicht fühlst, nicht lebst, nicht umarmst. Aber jetzt schnell weg von den Bewerbungsgesprächen, denn mir wird kalt. Psychosomatik. Genial. Bei Liebe wird’s wärmer, also gucken wir mal da hin.   Liebe macht´s vor Lena liebt ihren Max. Und Max liebt Lena. Lenas Freundin Jule findet Max zwar nett, aber langweilig. Lena liebt an Max aber besonders, dass er so ruhig und gelassen ist, keine Allüren hat und sie sich immer auf ihn verlassen kann. Daniel, der Kumpel von Max, findet Lena hübsch, aber viel zu hysterisch. Max schätzt …

lieben, feinfühlen, Kommunikationsmuster

Kommunikationsmuster: Dein Partner MUSS gar nichts…

Meine Einstellung, dass wir alle dieses Ich muss… – Gefühl aus unserem Leben eliminieren sollten, kennst du, wenn du mich und meinen Ansatz für ein FEINES Leben schon länger verfolgst. Wir sind frei Entscheidungen zu treffen und das sollten wir uns immer wieder bewusst machen. Auch, und gerade dann, wenn sich die Anforderungen des täglichen Lebens rein gar nicht nach Freiheit anfühlen. Die Verwendung des Wörtchens MUSS ist in unserem Sprachgebrauch völlig normal. Die wenigsten machen sich darüber Gedanken. Und ich benutze es natürlich auch. Alternativen wie ich darf, ich möchte, ich entscheide mich sind wunderbar, um sich genau dessen bewusst zu werden, um sich selbst und den Dingen den Druck zu nehmen. Noch mehr hilft es aber, wenn auch das Gefühl dazu eben genau diese Worte begleitet. Jedes MUSS durch ein DARF zu ersetzen, kann aber auch erst einmal etwas holprig sein. Deshalb ist das für mich absolut kein Dogma – das damit verbundene Freiheitsgefühl allerdings schon.   Bevor es richtig losgeht: lies doch bitte meine kleine Gebrauchsanweisung für Artikel der Rubrik LIEBEN. Alles, was ich schreibe, gilt für …

Selbstrespekt

Selbstrespekt – Konfrontation oder Rückzug

Ungerechtigkeiten und respektloses, rücksichtsloses Verhalten fordern mein hochsensibles Herz oft ganz schön heraus. Und der Rebellin in mir polterte dann auch öfter mal ein „Ey, sag mal, gehts noch?“ raus. Immer weniger allerdings, weil mir meine Energie und Nerven mittlerweile so viel mehr wert sind als mich über respektlose Leute zu ärgern, immer weniger, weil ich weiß, dass es in den meisten Fällen gar nichts mit mir persönlich zu tun hat, immer weniger, weil mir solche Menschen eher leid tun und ich mir überlege, was wohl passiert sein muss, dass dieser Mensch so geworden ist. Allerdings lasse ich auch nicht alles zu. Weil ich, mittlerweile wieder, einen gesunden Selbstrespekt habe. Aber natürlich könnte ich öfter mal heulen vor Wut und Verständnislosigkeit. Mach ich dann auch! Respekt bitte! Das Wort Respekt assoziiert ein kleiner, kindlicher Teil von mir immer noch mit Strammstehen und Mund halten. Denn der, dem Respekt gezollt werden soll, ist toller, größer, stärker, erfolgreicher, einfach alles mehr als ich. Da hab ich wohl als Kind etwas missverstanden. Geht es dir auch so? Respekt ist eine Form …

Rücksichtslosigkeit

Rücksichtslosigkeit – du bist kein Opfer

Ich habe ein wenig Sorge, dass ich bei diesem Einstieg in den Artikel den Eindruck einer spießigen, frustrierten, Rasenkanten-mit-Nagelschere-schneidenen, zum-Lachen-in-den-Keller-gehenden Furie erwecke. Aber das Risiko gehe ich ein und ehrlich gesagt amüsiert mich dieses Bild. Vor allem aber, weil ich das alles überhaupt nicht bin.  Der Feind an meinem Fenster Es ist Sommer, meine Fenster neben meinem Schreibtisch sind immer offen. So auch die meiner Nachbarn und der Fahrradwerkstatt zwei Meter unter meinem Fenster. Ihr ahnt es… Vier junge, fetzige Menschen hören junge, fetzige Musik bei der Arbeit, in einer Lautstärke für junge, fetzige Ohren. Von morgens bis zum FeierABEND. Montag bis Samstag. Versteh ich das? Klar. Nervt es trotzdem: JA! Sehr sogar.    Rücksichtnahme ist cool Ich bin extrem darauf bedacht, niemandem durch mein Verhalten auf die Nerven zu gehen oder anderen zu schaden. Mein Gerechtigkeitsempfinden ist enorm und respektvolles Verhalten für mich eine Grundregel. Meine letzte Erkältung habe ich durchgehend UNTER der Bettdecke verbracht, um mein Husten und Niesen auf Zimmerlautstärke abzudämpfen. Ich weiß, ich weiß… Diese extreme Rücksichtnahme erwarte ich von niemandem, aber …

Selbstzweifel

Selbstzweifel? Mehr Kreativität, weniger Katastrophen

Ich weiß nicht, ob ich das schaffe. Wann hast du diesen Satz das letzte Mal gesagt oder gedacht? 
Mein Körper und meine Gedanken sind so ein gutes Team, dass ich allein, wenn ich dieses Satz „ich weiß nicht, ob ich das schaffe“ schreibe, weiche Knie bekomme, meine Schultern kraftlos nach vorne fallen und eine Welle der Unruhe durch meinen Körper schwappt. Keine positive Körperspannung trotz großer innerer Anspannung.  Dieser eine Satz, als Ausdruck von Selbstzweifeln, ist oft der Startschuss für die großen Katastrophenszenarien, bis nach wenigen Sekunden aus einer Frage eine ganz sichere Tatsache entwickelt hat. Nur im eigenen Kopf wohlgemerkt. Ich weiß nicht, ob ich das schaffe → Ich werde es nicht schaffen!  Vielleicht gelingt es dir aber auch schon, diesen Gedanken sofort zu erkennen – denn oft rattert er auch einfach völlig unbemerkt durch den Kopf – und ihm ein „Natürlich schaffe ich das!“ entgegenzusetzen. Am besten noch mit einer kraftvollen körperlichen Geste. 


 Es gibt aber Situationen oder Phasen im Leben, in denen sich Mr. Selbstzweifel nicht so ohne Weiteres vom Acker macht und der Zuversicht …

online-gruppen

Online-Gruppen für Hochsensible. Hilft dir das Leid der anderen?

„… Jetzt sag ich es mal. Ich finde nicht, dass ihr alle so unglaublich schlau seid oder sensibel. Ihr seid in meinen Augen nur Memmen, die den ganzen Tag Mimimi machen und von jedem immer Verständnis wollt, aber selber nicht bereit seid welches zu geben. Immer nur jammern. Das nervt. …“ Beim Lesen dieses Beitrags in einer Facebook Gruppe für Hochsensible Menschen musste ich heute morgen, anders als die allgemeine Empörung der kommentierenden Gruppenmitglieder, sehr schmunzeln. Denn er trifft im Kern das, was auch ich über einige dieser Gruppen und Foren denke. Ich würde es sicher anders ausdrücken und sehe diese Thematik auch etwas differenzierter, aber ganz offensichtlich ist dort jemandem einfach mal der Kragen geplatzt. Zu Recht? 

 Hilft das Leid der anderen? 
 Gruppen und Foren gibt es online und offline zu jedem erdenklichen Thema und Problem. Das Bedürfnis, sich auszutauschen und Erfahrungen zu teilen, ist riesig. So weit, so gut. Das war schon immer so. Grüppchenbildung, sich irgendwo zugehörig zu fühlen, sich mitzuteilen ist nicht erst mit den Möglichkeiten des Internets als ein menschliches …

hochsensibel

Mal mehr, mal weniger hochsensibel?

(Hoch)Sensibel zu sein, bedeutet NICHT, dass sich diese tollen Menschen ununterbrochen wie ein überfordertes Häufchen Emotionselend durch die Welt schleppen. Ja, Überforderung spielt eine Rolle und Emotionen… oh ja… die gibts. Und das ist großartig!   Diese tolle Eigenschaft hochsensibler Menschen (eine, der vielen), besonders tief und mehr zu empfinden und intensiver auf Wahrnehmungen zu reagieren, muss nicht 24/7 gleichbleibend sein. Und ist es auch meist nicht. Ich spüre mittlerweile sehr genau, wenn meine Schleusen besonders weit offen stehen. Wenn keine Aufprallabsorbtionsschaummatten meine Seele schützen. Wenn… na ihr versteht schon. Und diese Empfindungsschwankungen sind vollkommen normal, weil so viele verschiedene Dinge, NATÜRLICH auch Hormone etc., Einfluss auf unser emotionales Erleben haben. Hochsensibel oder nicht. Bei mir beginnt diese Phase, die ein paar Stunden aber auch ein paar Tage gehen kann, oft durch noch intensivere Träume. Denn auch diese sind zwar immer, wenn ich sie erinnere, sehr lebhaft, aber in dieser Zeit nochmal besonders auf- und durchwühlend. Sollte man alles nicht überbewerten, aber für mich weiß ich: oh ha, kein Schutz, kein Filter… es ist wieder soweit. Und diese Phase nutze ich, …

jugendliebe, hochsensibel

Jugendliebe – wir sollten öfter wieder dreizehn sein

Eigentlich sammle ich gerade meine Gedanken zu einem anderen Thema, doch das Blatt ist noch ziemlich weiß, weil ich auf einmal wieder dreizehn bin und an meine Jugendliebe denke und das möchte ich kurz mit euch teilen. Übrigens bin ich ganz Ohr und Auge, für deine kleine Geschichte in den Kommentaren hier unten! Schöne Erlebnisse sollten geteilt werden!  Ich stehe in meiner Schule, meine Hand in der meines ersten Freundes, ein Blick, ein Kuss und so viel Gefühl, dass mir jetzt immer noch ganz warm wird. Denn nur darum ging es damals. Um das Gefühl. Ja, meinetwegen jugendliche Schwärmerei, beeinflusst von Äußerlichkeiten. Ja, meinetwegen Verwirrungen der Pubertät. Ja, kann man in dem Alter alles nicht so ernst nehmen, meinetwegen. Aber in dieser Zeit habe ich ausschließlich das gemacht, was mein Gefühl mir sagte. Ohne Umwege. Ich hab es gefühlt, also war es richtig. Und da. Und echt. Ruhe im Kopf. Party im Bauch. Und Ruhe im Kopf war auch damals für mich schon ein gewinnendes Argument. Keine Spur von zensierenden oder hinterfragenden Gedanken. Macht das Sinn? Passen …

Selbstwertgefühl, hochsensibel

Selbstwertgefühl! Meine Nerven gehören mir

Kennst du diesen Gedanken: Ich mag mich wirklich gern, ich achte auf mich, ich habe ein gesundes Selbstwertgefühl, ich bin in Balance – wenn nur die anderen Menschen nicht wären, die mir ständig Energie rauben und meine Nerven strapazieren! ?   Am Wochenende gab es wieder eine Atme-und-besinne-dich-auf-dein-Selbstwertgefühl-Situation, wie sie mir öfter mal begegnet oder erzählt wird. Hochsensibel oder nicht, wir kennen sie alle. Diese Menschen, die einfach nur schlechte Energie verbreiten und ein dummer, provozierender Spruch den nächsten jagt. Mein Therapeuten-und-Coach-Herz denkt natürlich: Was kann ich für dich tun? Warum steckt da soviel Wut und Frustration in dir? Mein Ich-bin-aber-auch-nur-ein-Mensch-Herz denkt: Sag was nettes oder sinnvolles oder halt die Fresse. Fresse sagt man nicht! Sag ich auch nicht öffentlich, aber in meinem Kopf gibts keine Zensur und dies war nunmal mein Gedanke. Und die Verwendung dieses Kraftausdrucks, der eigentlich gar nicht zu mir gehört, beschreibt genau, worum es geht. Meine Nerven werden durch das Verhalten anderer beansprucht. Das ist normal? Ja, stimmt. Aber ist nicht das auch genau das Problem? Wir sollten sowieso alle einfach respektvoller …