Autor: Marlene

wertschätzung, spiel, feinfühlen

Wertschätzung kann man üben. Komm wir spielen…

Heute bot sich mir die großartige Chance, eine kleine Übung anzuwenden, die ich gut kenne, bisweilen hervorragend beherrsche, die mir aber doch in letzter Zeit etwas aus dem Blickwinkel gerutscht ist. Obwohl viele der Übungen, die ich selbst anwende und euch hier vorstelle, schon so gespeichert sind, dass sie ganz natürlich zu mir, meinem Verhalten und meinen Gedanken gehören, freue ich mich immer, wenn ich mal wieder auf die Probe gestellt werde.   Finde an jedem Menschen mindestens eine positive Sache.   Gestern im Fitnessstudio: Generell sind diese Tage eine gute Übung. Für so vieles. Zum Beispiel konsequent weiter zu lächeln, auch wenn die wenigen Damen, die sich Mittags in dem Lady´s Club tummeln, mein freundliches Lächeln mit ungläubigen Blicken strafen. Als hätte ich nicht mehr alle Tassen im Schrank. Was tut sie da? Was ist das da im Gesicht? Wieso gehen die Mundwinkel da bei ihr nach oben? Ist das gefährlich? Eine Krankheit womöglich? Da ich besonders auf Stimmungen sehr sensibel reagiere, was heisst, dass ich sie unglaublich stark wahrnehme, ist das wirklich eine …

liebe, feinfühlen, wegbegleiter

Liebe Wegbegleiter… ich danke euch!

Liebe gehört zum Leben. Für mich jedenfalls. Liebe ist Leben ist Liebe. Was das genau ist, wie es sich anfühlt, welchen Wert diese Emotion trägt, entscheidet jeder selbst. So sollte es jedenfalls sein. Manchmal frage ich mich, ob die „Erfindung der Liebe“ vielleicht vor ich-weiß-nicht-wieviel-Jahren nur ein riesen PR-Gag war. Irgendjemand hat mal irgendwas gefühlt und es Liebe genannt und anderen davon berichtet. Und was einer hat, wollen alle. Denn: scheint ja echt der Knaller zu sein. Bisweilen… Aber so ist es natürlich nicht. Die Liebe ist kein PR-Gag. Kein Folterinstrument. Nichts, was man hassen sollte. Nichts, was man muss. Aber doch darf. Nichts, was man lernen muss – den Umgang damit möglicherweise schon. Liebe ist so groß, so vielfältig, so wunderwunderschön, so alles. Die Liebe zu einem anderen Menschen, ist dabei wohl die Form, die den meisten am nächsten ist. Weil man es selber schon erlebt hat. Einmal, mehrmals. Oder wenigstens gehört, gelesen, gesehen. Gute PR eben. Und selbst, wenn die Liebe nie wirklich zu dem aufblühen konnte, was sie ist. Ein buntes Potpourri …

ego aus herz an

Ego aus. Herz an.

Es gibt einen Satz, der ganz sicher zu den Top Five der meist gefürchtetsten in einer Beziehung gehört. Wir müssen mal reden. Mit oder ohne Schatz als Einleitung. Dabei klingt das doch nach einem vernünftigen Vorschlag. Reden. Hey… wer hätte das gedacht. 

Reden mit Ankündigung macht aber Angst. Kopf und Herz erinnern sich an die vielen Male, wo das ganz und gar nicht gut ausgegangen ist und spielen dieses Szenario in Echtzeit nochmal für uns ab. Nur um sicher zu gehen, dass wir nicht gelassen oder gar positiv reagieren können, sondern eher so: Ach komm, lassen wir es doch gleich bleiben. Ich bleibe aber im Haus. 
 Reden ohne Ankündigung bekommt aber oft keinen geeigneten Raum im Beziehungsalltag. Ich meine wirklich reden. Wie gehts mir zur Zeit wirklich? Wie gehts dir wirklich? Wie gehts unserer Beziehung? Kleine, aber stete Missverständnisse, nicht geäußerte und deshalb nicht erfüllte Erwartungen, geäußerte aber verletzte Vereinbarungen… schlicht all das, was entsteht, wenn Ohren und Augen des Partners für eine Weile nicht verfügbar waren. Vieles wird stillschweigend hingenommen, runterschluckt, bleibt aber dann …

reframing

Reframing – du gestaltest deine Realität!

„Nun sieh doch nicht alles immer so negativ!“ Hochexplosives Gefahrengut. Denn dass jemand auf diese Ansage ein welpensanftes „Oh, du hast ja so recht. Das Leben ist wunderschön“ raus flötet, ist wohl eher selten. Natürlich, weil man es wahrscheinlich schon eine Millionen Mal gehört hat, es eigentlich ja auch selber weiß und sich ertappt fühlt, aber doch sicher auch, weil DIE SITUATION DOCH NUNMAL EINFACH NEGATIV IST!. „Manchmal ist es wirklich furchtbar mit Anna. Das Glas ist bei ihr immer halb leer.“ (Ich musste zu diesem Thema die Glasnummer irgendwo unterbringen. Weil das aber so dermaßen abgeschmackt, aber leider nunmal ein fantastisches Beispiel ist, lasse ich es Frieda sagen, die ihrem Mann von ihrer Freundin erzählt.) 

Nun könnte man sagen: Anna ist halt Pessimistin und Frieda eben nicht. Allerdings möchte ich ungern mit diesen Begriffen durch die Gegend schleudern, vor allem, weil ich der Überzeugung bin, dass man vor allem erstmal NUR ein Mensch IST. Ja, Anna kann vielleicht ihrem Leben gerade nicht viel Positives, Schönes, Erhellendes abgewinnen. Aber das Tolle ist ja: wir sind …

sich zeigen, liebe, feinfühlen

Wir müssen uns zeigen, wenn wir gesehen werden wollen

Ich liebe dich. Drei Wörtchen, die als Team Leben verändern. Da sind diese Momente, in denen man sich nichts sehnlicher wünscht, als diesen Satz zu hören, von dem Menschen, für den man genau das empfindet. Da sind die endlosen Fragen über den richtigen Zeitpunkt, für das erste Mal Ich liebe dich, die doch meist nur dafür verantwortlich sind, dass der Zeitpunkt immer falsch ist, weil Kopf über Herz bestimmt. Drei Wörtchen, die aus Freundschaft Liebe machen, oder keine Freundschaft mehr zulassen, ein Satz der so viel Mut braucht und, wenn ehrlich vom Herzen, doch so unumgänglich ist. Ein Satz der verletzlich macht und verletzen kann, der so viel Stärke zeigt. Ein Satz der zur Floskel wird, zum Stimmungsbarometer, zur Kette, zur Eintrittskarte. Drei Worte, die jeder kennt, weil wir sie irgendwann in bunten Farben in ein Übungsheft geschrieben haben. Doch was man wirklich damit meint, wenn man die Worte aneinander reiht, was man wirklich empfindet, weiß man eben nur selbst. Weil Liebe ein Gefühl ist. Und Gefühle kann man eben nicht auf einen Tisch legen, anschauen und vergleichen. Wir haben …

liebe, lieben, Kommunikation, Partnerschaft,

Kommunikationsboost – es ist immer einen Versuch wert

Miteinander reden. In einer Beziehung. Ist jetzt, wie ich finde, nicht die verrückteste Idee, die man so haben kann, dennoch findet es oft einfach nicht mehr oder nur noch halbherzig statt. Und doch können bestimmte Wörter oder Sätze des Partners regelmäßig für eine Explosion sorgen. Und wenn da noch so viel Power ist, dann lohnt es sich doch, genauer hinzuschauen.  Schon so oft ist mir das Herz gefroren, wenn ich Paare sehe, zwischen denen keinerlei Austausch mehr stattfindet. Meine hohe Sensibilität ist besonders im Fühlen von Stimmungen und Schwingungen ausgeprägt, so dass ich diese Situationen zwar hochspannend finde, sie mir aber auch sehr Nahe gehen. Dabei ist gar nicht entscheidend, ob ein Wort gesprochen wird oder nicht. Es geht darum, ob es eine Verbindung gibt. Ob beide noch Interesse aneinander haben. Wenn zwei Verliebte schweigend voreinander sitzen, ist das doch wunderschön. Denn sie schweigen nicht, weil sie sich nichts (mehr) zu sagen haben oder weil sie kein Interesse (mehr) an dem anderen haben. Es ist alles perfekt, es braucht keine Worte. Die Gefühle, die Blicke, die Anziehung …

liebe feinfühlen

Gebrauchsanleitung für die Rubrik „Lieben“

Bevor ich meinen Gedanken zur Liebe, Leidenschaften, An- und Beziehungen die Freiheit schenke, möchte ich sicher gehen, dass wir uns verstehen. Weil Love Rules, ohne Kommunikation gehts nicht und Harmonie umarmt.  Niemand, aber auch wirklich niemand muss das tun, was ich sage. Es sind immer nur Angebote, Anregungen oder auch einfach nur meine ganz persönlichen Gedanken. Wenn ich dich inspirieren kann, Dinge mal etwas zu betrachten oder mit der Liebe in der Hand nochmal richtig Schwung zu holen – geil! ♥ Ich nehme kein Blatt vor den Mund, wie du weißt. SorryNotSorry ♥ Er/Sie/Es Dschungel. Das Genderthema. Puh… also. Es wäre zwar Genderkorrekt, wenn ich in jedem Satz die weiblichen und männlichen Anhängsel benutzen würde. Männer sind aber nun mal meine Anhängsel und deshalb werde ich so aus meiner weiblichen Sicht schreiben. Wie auch in jedem anderen Artikel bemühe ich mich, wann immer lustig und möglich, um eine geschlechterfaire Sprache. Aber ganz ehrlich: meistens wahrscheinlich auch einfach nicht. Nicht in dieser Rubrik. Ich halte meine Leser für wahnsinnig intelligent und entspannt, und bin deshalb fest davon überzeugt, dass …

feinfühlen

Den Moment in den Armen und das Ende im Blick

Im Jetzt leben. Den Moment zum einzig wichtigen erklären. Nicht an morgen denken. Nicht an gestern. Nur sein.  Du weißt ja mittlerweile, dass ich mich gern in meinen Erinnerungen suhle, wie ein Schweinchen im Dreck. Leidenschaftlich. Inbrünstig. Und auch, dass mein Kopf ein olympiawürdiger Sprinter ist und gerne schonmal gucken geht, auf was man sich denn möglicherweise so in zwei Wochen einstellen muss. Damit man eben jetzt schon damit beginnen kann. Sicherheitshalber. Dennoch gelingt es mir mittlerweile recht gut, das Gesuhle und Gerenne da oben freundlich zu unterbrechen und tatsächlich im Jetzt anzukommen. Manchmal gelingt es hervorragend, manchmal ist es Arbeit. Und manchmal will ich gar nicht im Jetzt sein, sondern träumen… egal in welche Richtung. Und Himmel, niemals würde ich das aufgeben, selbst wenn nicht nur die coolen Menschen in Berlin, sondern auch Eckhart aus Meppen und sein Hund nichts anderes sagen können als: Lebe im Hier und Jetzt. Nur das ist Leben. Wobei ehrlich gesagt Eckhart wahrscheinlich genau so schon lebt. Immer schon, ohne zu wissen, dass das der heisseste Persönlichkeitsentwicklungsshit ist. Wir halten …

wut

Wut hat ein Imageproblem

Heut ist einer dieser Tage. Ich bin wütend. Oder besser: da ist diese Wut, die gerne die Macht über meine Gedanken, meine Gefühle, meinen Körper, mein Leben übernehmen will. Denn wir sind nie nur das, was wir aktuell empfinden. Wütend? Du? Ja. Wütend. Ich. Wut hat ein verdammt schlechtes Image. Und in unserer Happy Happy Einhorn Coaching Welt, sollte man doch keine Wut empfinden oder es zumindest nicht öffentlich bekannt geben, besonders wenn man in diesem Bereich arbeitet, sich so intensiv mit diesen Themen beschäftigt und anderen dabei helfen will, ein geiles, positives Leben zu führen. Aber für mich ist es genau dann ein eben solches, wenn alles sein darf. Alles! Denn dann ist es nicht nur geil und positiv, sondern vor allem echt. Also klar bin ich auch traurig, verzweifelt, eingeschüchtert, mutlos und ja, auch wütend. Natürlich! Ich bin ein Mensch! Aber sogenannte negative Emotionen werden eben häufig mit einem aufgesetzten Happy Face weggedrückt. Bitte lächeln! Ja, stimmt. Bitte lächeln. Aber erst, wenn du deinen Emotionen den Raum gegeben hast, sich zu zeigen. Und so knipse ich also heute …

KOntrollverlust

Ich brauch einen Kontrollverlust

Heute keine Tipps. Nur ein bisschen Leben. Ich will mal wieder die Kontrolle verlieren. Einfach nur im Moment sein, ganz und gar. Ohne an morgen zu denken. Nicht mal an heute Abend. Ohne der Vergangenheit Macht über mein Heute zu geben. Nur leben, jetzt, genau jetzt. Annehmen, was das Leben mir gerade schenkt und mit einem Fuck jeah! den Augenblick feiern. Kontrollverlust ist ein großes Thema. Bei mir. Bei vielen Menschen. Nicht bewusst. Aber das ist es ja selten. Aber wenn sich die scheiß Angst einmal ins Leben geschlichen hat, dann ist sie der Star im Spotlight und der Rest der Mannschaft richtet sich danach. War vorher Kontrollverlust ein großer Spaß, ist es jetzt das Schlimmste, was passieren kann. Weil, im Grunde ist es das ja auch. Sagt zumindest die Angst. Denn sie ist keine scheiß Angst, sondern eine wunderbare, grandiose Macht, die FÜR und niemals gegen mich arbeitet. Auch wenn es sich so anfühlt.    Ich denke viel. Immer. Kind, grübel nicht so viel. Nein Oma, nur ein klitzekleines bisschen noch. Vielleicht war auch …