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Selbstzweifel? Mehr Kreativität, weniger Katastrophen

Selbstzweifel

Ich weiß nicht, ob ich das schaffe.
Wann hast du diesen Satz das letzte Mal gesagt oder gedacht?


Mein Körper und meine Gedanken sind so ein gutes Team, dass ich allein, wenn ich dieses Satz „ich weiß nicht, ob ich das schaffe“ schreibe, weiche Knie bekomme, meine Schultern kraftlos nach vorne fallen und eine Welle der Unruhe durch meinen Körper schwappt. Keine positive Körperspannung trotz großer innerer Anspannung. 

Dieser eine Satz, als Ausdruck von Selbstzweifeln, ist oft der Startschuss für die großen Katastrophenszenarien, bis nach wenigen Sekunden aus einer Frage eine ganz sichere Tatsache entwickelt hat. Nur im eigenen Kopf wohlgemerkt.

Ich weiß nicht, ob ich das schaffe → Ich werde es nicht schaffen! 

Vielleicht gelingt es dir aber auch schon, diesen Gedanken sofort zu erkennen – denn oft rattert er auch einfach völlig unbemerkt durch den Kopf – und ihm ein „Natürlich schaffe ich das!“ entgegenzusetzen. Am besten noch mit einer kraftvollen körperlichen Geste. 




Es gibt aber Situationen oder Phasen im Leben, in denen sich Mr. Selbstzweifel nicht so ohne Weiteres vom Acker macht und der Zuversicht den Weg frei räumt. Gründe dafür gibt es viele, häufig, besonders gut versteckt, im Unterbewusstsein. 

Das bedeutet aber nicht, dass wir keine Möglichkeit haben, unsere Gedanken bewusst zu steuern.

Wenn du einem Zweifel einen Powergedanken entgegensetzt, wirkt er oft nur gut, wenn du es auch wirklich fühlst. Und du dir, vor allem, auch selbst glaubst, was du sagst. Zusätzliche Unterstützung, den Zweifel gehen und die Zuversicht spüren zu können, sind positive Erfahrungen, die du bereits in ähnlichen Situationen gemacht hast. 



 

 

Du fühlst, du denkst, du glaubst, du posierst, du erinnerst was das Zeug hält – wirkt aber trotzdem nicht? Dann stelle dir doch mal diese Frage

:

Nicht OB, sondern WIE



WIE kannst du es schaffen?

Es ist überhaupt nicht die Frage, OB du es schaffst. Sie führt ja auch im Grunde zu nichts. Ich stelle mir das so vor: Mein wahnsinnig geniales Gehirn – deins auch – bekommt den Satz: Ich weiss nicht, ob ich das schaffe. Ja, was soll man nun damit anfangen? 
Also je länger ich darüber nachdenke, desto unsinniger wird es. Findest du nicht auch? Ich, als Gehirn, würde genervt sagen: Machs halt, dann weißt du es! Da es uns aber nonstop schützen will, wie lieb oder?, spürt es die wackeligen Knie und versorgt uns lieber mit Katastrophenszenarien, bevor wir es tatsächlich wagen, wir noch hinfallen, uns blamieren, oder sonst etwas gaaaaanz Schlimmes!

Was willst du schaffen und wie ist der Weg dahin?
Gib doch deinem Kopf etwas zu tun. Und da es nie nur den einen Weg gibt, überlege dir mindestens drei Wege. Mehr Kreativität, weniger Katastrophen.

Ein Beispiel:
Du hast immer, oder immer mal wieder, Schwierigkeiten deinen Einkauf in einem großen Supermarkt zu erledigen. Anspannung, Nervosität, Überforderung, Ängste, Panik. Mit all diesen Gefühlen bist du nicht allein, auch wenn du möglicherweise immer wieder in verständnislose Augen blickst, wenn du von deinen Schwierigkeiten berichtest. 


Ich habe mich diesem Thema in DIESEM viel gelesenen Artikel gewidmet. Jetzt musst du nach deinem Feierabend noch etwas fürs Abendessen einkaufen und denkst schon den ganzen Tag nur eines: Ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Also nun heisst es wieder, nicht OB, sondern WIE.

Wie kann ich mein Ziel erreichen?

Ich kann erst noch einmal fünf Minuten spazieren gehen und dabei meine Atemübung machen. Ich kann zu einem Supermarkt fahren, in dem es heute nicht so wuselig ist. Statt auf den Feierabend zu warten, wenn ich sowieso schon gestresst bin, nutze ich meine Mittagspause für den Einkauf. So bewege ich mich gleichzeitig und tanke frische Luft auf dem Weg. Ich kann den Einkauf in zwei Etappen machen, den Wagen kurz abstellen, noch einmal wieder rausgehen und dann die zweite Etappe meistern. Ich kann den Artikel von Marlene geöffnet haben und die Tipps direkt anwenden. Ich kann mir klar machen, dass es kein Weltuntergang ist, wenn ich meinen Partner bitte, noch Klopapier und Milch zu besorgen. Und irgendwann hast du so viele Möglichkeiten, dass die Zuversicht zurück kehrt. Und dieses Gefühl ist so unglaublich toll.


Je nach Ziel, unterscheiden sich die WIE´s natürlich. Mein Ziel ist es Bundeskanzlerin zu werden, aber ich weiß nicht, ob ich es schaffe. Nun, hier gestalten sich die WIE´s natürlich etwas mehrschrittiger.

Starte doch ab heute mal, deine OB´s in WIE´s zu verwandeln. Du musst dir dabei ja nicht direkt die ganz großen Selbstzweifel-Themen vornehmen. Ein neuer Gedankengang etabliert sich auch mit ein bisschen Leichtigkeit und ja, auch Spaß. 


Du willst dir doch gern schon die großen Themen vornehmen? Ich unterstütze dich!

 

Hey, weißt du was? Du schaffst das!

Alles Liebe
Deine Marlene

 

 

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